Brainshopping

Februar 26, 2008

Folgenden Artikel haben wir gestern auf Pressetext entdeckt und möchten ihn gerne leicht gekürzt einstellen. Den kompletten Artikel gibt es auf Pressetext zum Download.

Marketingstrategen auf der Suche nach dem „Gucci-Gefühl“
Brainshopping: Produkte und Dienstleistungen müssen Emotionen auslösen

Düsseldorf (pte/25.02.2008/12:42) – Hat ein Kunde beim Einkaufen die Qual der Wahl, so zählen neben logischen vor allem auch emotionale Argumente. Seitdem sich in der Forschung die Zeichen vermehren, dass wir nahezu 80 Prozent unserer Entscheidungen unbewusst treffen, werde es im Handel immer wichtiger, sich mit der Gefühlswelt des Verbrauchers auseinander zu setzen.

„Limbisches System, Thalamus und Hypothalamus als Teile des Gehirns werden deshalb zum Mekka der Marketingstrategen auf der Suche nach dem ‘Gucci-Gefühl’ und dem ‘Jetzt-kaufen-Knopf’. Der Grund für diesen Hype ist das derzeit größte Problem der Wirtschaft: die wachsende Ununterscheidbarkeit von Dienstleistungen und Produkten. Die Konsumenten hingegen werden immer unberechenbarer. Mal bevorzugen sie Schnäppchen, mal Luxus, mal Lebensgefühl, mal Discounter. Die tradierten Zielgruppen lösen sich auf“, so Unternehmensberater Fringes, dessen Buch zu diesen Themen „Brainshopping“ – im März veröffentlicht wird. „Die Hirnforschung bietet hier einige interessante Ansätze. In den vergangenen Jahren hat sie große Fortschritte gemacht. Die Ergebnisse umfassen ebenso Erkenntnisse über Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozesse wie die Feststellung, dass es gravierende Unterschiede zwischen den Gehirnen von Frauen und Männern gibt“, so Fringes weiter.

Neuroökonomen der Universität Münster stellten fest, dass sich der Verstand geradezu ausschaltet, wenn wir mit unserem Lieblingskaffee konfrontiert werden. Die Entscheidung wird von den Gefühlsregionen im Gehirn übernommen. Lange bevor Werbung und Marketing diese Erkenntnisse für sich entdeckt haben, stellte der Wissenschaftler Professor Gerhard Roth fest: „Alle Entscheidungen sind letztlich Gefühlsentscheidungen. Entscheidungen ohne Gefühl gibt es gar nicht.“ Der Homo oeconomicus, der rein rational die Alternativen abwägt, erweist sich anscheinend als Fiktion: „Als Grundlage neurobiologischer Erkenntnisse gilt, dass Gefühl und Verstand nicht unabhängig voneinander funktionieren können.“

Markenartikler setzen schon lange auf die Karte Emotionen. Mode oder schöne Trendartikel haben es hier leichter als etwa Lebensmittel. Dass stark an den emotionalisierten Verkaufsbotschaften im Einzelhandel gearbeitet wird, zeigt Stefan Drude von Absolut Web. Er holt international erfahrene Einzelhändler, Marketingleute aus der emotionalisierten Markenwelt und Experten für Wahrnehmungsprozesse an einen Tisch. Sie produzieren gemeinsam Werbung und Informationen auf übergroßen modernen Flachbildschirmen direkt am Point of Sale. Die Mischung aus emotionalisierten Bildern, gezielter Preisangabe und Produktinformation machen die Wirkung aus. Neue Medien ermöglichen es, das emotionale Plakat und rationale Informationen zu verbinden. Beim Glas- und Geschenkfilialisten Leonardo werden die Screens vor allem für die emotionale Inszenierung der Markenwelt erfolgreich eingesetzt“, weiß Fringes.

Der Kontext verändere die Bedeutung und Funktion des Wahrgenommenen. Diese Abhängigkeit würden sich Merchandiser zunutze machen. So werden zum Beispiel in Leonardo-Geschäften hochwertige Vasen in der Ladendekoration mit Wasser befüllt, obwohl es sich um künstliche Blumen handelt. „Die Vase mit Wasser und Blume lässt beim Betrachter unweigerlich den Eindruck von frischen Blumen entstehen. Sie emotionalisieren und ändern die Atmosphäre im Verkaufsraum. Die Vorstellung, wie die angebotene Vase zu Hause aussehen würde, wird dem Kunden deutlicher. Da diese Wahrnehmungen unterbewusst ablaufen, haben selbst kleine Veränderungen eine große Wirkung. Im Handel gibt es hier noch einen hohen Nachholbedarf. Kontextabhängigkeit wird oft nicht erkannt: Der Korkenzieher neben dem Weinglas reicht einfach nicht aus“, mahnt der gelernte Einzelhändler Fringes. Man könne das Thema Neuromarketing oder Neuromerchandising nicht monokausal betrachten, denn einen „Kaufknopf“ im Kopf würde es nicht geben. Die Wahrnehmung des Menschen sei individuell und werde von verschiedenen Faktoren geprägt: Erziehung, Familie, Erwartungen und Kontext. „Wichtig ist ein integrierter Ansatz, der alle Wahrnehmungsmöglichkeiten des Konsumenten berücksichtigt. So ist das Duftmarketing bislang eine unterschätzte Größe und wird nur von wenigen Firmen umgesetzt – beispielsweise von der Modekette Abercrombie & Fitch. Sie präsentieren ein unverwechselbares Raum-, Klang- und Duftkonzept“, führt Fringes aus.

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Push vs. Pull – Strategie/Avertising

Februar 25, 2008

Als Push- bzw. Pull-Strategie bezeichnet man im Kontext des Marketing unterschiedliche Möglichkeiten, um Konsumgüter über einen Absatzkanal abzusetzen. Die meisten Unternehmen operieren nach der Push-Strategie, d. h., sie müssen jeden einzelnen Abnehmer überzeugen. Nur größere Unternehmen können es sich in der Regel leisten, nach der Pull-Strategie zu agieren, indem sie erhebliche Beträge in Werbung und Verkaufsförderung investieren und so beim Verbraucher eine Nachfrage nach ihren Produkten schaffen; diese wirkt dann wie ein Sog auf das Produkt im Vertriebssystem.

Auch im Bereich der Werbung gibt es Push- und Pull-Strategien. Dem Push Advertising (z. B. Postwurfsendung) kann der Konsument nicht ohne weiteres ausweichen, für Pull Advertising muss er dagegen selbst aktiv werden (z. B. Prospekt anfordern).

Im Bereich Vertrieb wird auf Push-Strategie gesetzt um Produkte am Markt einzuführen. Dazu wird über Verkaufsförderungsmaßnahmen über den Handel an die Konsumenten adressiert. Von Pull-Strategie wird in diesem Zusammenhang gesprochen, wenn die Produkte über Massenmedien beworben und dadurch aktiv vom Kunden im Handel nachgefragt werden. Im Idealfall werden beide Strategien kombiniert.


Derby im Südwesten

Februar 22, 2008

Morgen geht’s zum lange erwarteten Südwest-Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC Karlsruhe. Die Emotionen sind auf beiden Seiten bereits hochgekocht und viele fiebern diesem Spiel schon seit Wochen entgegen. Nach der 0:1 Hinpleite für den VfB beim damaligen Erstliga-Aufsteiger sehnen sich die Rot-weißen nach einer Revanche und einem deutlichen Heimsieg im Gottlieb-Daimler-Stadion.

Im Gegensatz zu den radikal-fanatischen Anhängern bezeichnen wir die KSCler zwar auch ab und zu mal als Gelbfüßler, lehnen aber Gewaltätigkeiten oder üble Beschimpfungen ab. Wir von der PUSH_ADVERTISING Werbeagentur Stuttgart halten es da eher wie die Fußball-Fans aus Glasgow. Zwischen den Stadtrivalen Glasgow Rangers und den Celtics Glasgow herrscht ebenfalls tiefe Abneigung und bei den Derbys der beiden Clubs werden im Stadion alle Register gezogen. Nach dem Spiel sitzen aber Fans der jeweiligen Mannschaften ganz friedlich als Kollegen wieder in den selben Büros nebeneinander und diskutieren geniale Spielzüge oder fatale Fouls. Unvergesslich ist das Uefa-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und den Celtics Glasgow, als der VfB das Spiel gewann, der CFC aber wegen des besseren Torverhältnisses aus dem Hinspiel in die nächste Runde kam. Die Schotten feierten von Mittwoch bis Sonntag ausgelassen und friedlich in und mit Stuttgart!

Die tiefe Abneigung der Anhänger des VfB und des KSC liegt wie so oft in der geschichtlichen Vergangenheit. Württemberg wurde Königreich und dominierte dadurch Baden. Ein Ärgernis für die Badener, welches auch durch die Vereinigung zum Bundesland Baden-Württemberg nach dem zweiten Weltkrieg nicht begraben wurde. Der Umstand, dass mit Stuttgart die Landeshauptstadt ebenfalls in Württemberg liegt, stößt so manchem Badener bis heute sauer auf. Aber bei allem Eifer: Nach dem Stadion sollte man den Fans der anderen Mannschaft immer auch mit einem versöhnlichen Lächeln begegnen können.

Nachtrag 1:
Die Stuttgarter Ultras verbrannten eine Badener Fahne, das war nicht nett. Nach der Halbzeitpause schossen die Badener Ultras Leuchtkugeln auf das Spielfeld und in benachbarte Blocks, das war dumm.

Nachtrag 2:
Eine weitere Besonderheit im brisanten Derby zwischen den beiden Erstligaclubs aus Baden-Württemberg ist, dass beide als Trikot-Sponsor die EnBW haben. Die EnBW ist ein Konzern, der mit Hauptsitz in Karlsruhe und etlichen Firmenabteilungen in Stuttgart ebenfalls sehr gespalten ist. Bei den Derbys wird die Regel angewandt, dass die Heimmannschaft mit EnbW-Trikot aufläuft und die Gastmannschaft die Konzernmarke Yellow auf der Brust trägt.


Die Bedeutung von Corporate Identity für kleine und mittelständische Unternehmen

Februar 21, 2008

Auf Einladung des Netzwerks Büro-Dienstleister Remstal wird Wolfram Huonker am 12. März 2008 ab 19:30 Uhr eine Vortrag zum Thema „Die Bedeutung von Corporate Identity für kleine und mittelständische Unternehmen“ halten. Veranstaltungsort ist das Restaurant Courage (Künkelin-Halle) in Schorndorf. Anmeldungen bitte per E-Mail an das Service-Büro Wilberz in Schorndorf.

Der Vortrag wird die Grundlagen von Corporate Identity und einer Corporate Identity Strategie behandeln. Die Schwerpunkte werden dabei auf Corporate Design, Positionierung und Unternehmenskommunikation gelegt. Dauer des Vortrages ca. 1 Stunde mit anschließender Diskussion/Fragen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Ausführliche Informationen zum Veranstaltungsort und Ihrer Teilnahme erhalten Sie beim Service-Büro Wilberz.


Office Lip Dub

Februar 21, 2008

Was machen überwiegend junge Menschen in hippen IT-Abteilungen und Bürogemeinschaften rund um den Globus, wenn der graue Büroalltag mal wieder zu trist wird? Sie drehen flugs ein Video mit Hits und Klassikern aus Rock und Pop.

Angefangen von den Betreibern eines Video-Portals mutierte das Spaßprojekt zu einem inzwischen mehr als 30 Videos zählenden Werk, prall gefüllt mit selbst gedrehten Music-Clips. Wichtige Utensilien dafür sind scheinbar überdimensionierte Sonnenbrillen, bunte Hüte und schräge Klamotten, die tief in die verstörten Seelen ihrer Träger blicken lassen. Mit teilweise scheinbar unendlichen Kamerafahrten und spontan ins Bild trudelnden Darstellern, bestechen die Clips durch ihre Kreativität und den humorvollen Blick in die realen Büroumgebungen unserer modernen Metropolen.

Heute schon gemeinsam mit den Kollegen ein Lied geträllert?

Watch out: http://www.officelipdub.com


George & Dragon English Pub

Februar 20, 2008

Der George & Dragon English Pub ist die Adresse für einen entspannten Feierabend mit exklusiven Whiskey- & Whisky-Spezialitäten oder ein frisch gezapftes Guiness. Jeden Mittwoch findet dort das „General Knowledge Quiz“ statt, bei dem Gruppen gegeneinander antreten und rund 30 Fragen über Allgemeinwissen, Musik und Film beantworten. Dem Sieger winkt eine Flasche Sekt und ein Getränkegutschein, die Jahressieger werden auf der Website veröffentlicht. Unter dem Teamnamen „Roadkill“ beteiligen wir uns gelegentlich am Quiz und freuen uns immer über spontane Mitstreiter


VascoPolo e.V. Unternehmernetzwerk für die Region Stuttgart

Februar 20, 2008

Im Mai 2006 wurde das Unternehmernetzwerk VascoPolo e.V. gegründet. Seit September 2007 ist der Verein eingetragen im Vereinsregister am Amtsgericht Stuttgart. Ziele des Vereins sind der Transfer von Wissen unter den Mitgliedern, Workshops mit Top-Referenten, Schaffung von Partnerschaften und Business-Kontakten und die Anbahnung von Neugeschäft.

Die Mitglieder von VascoPolo e.V. kommen aus nahezu allen Branchen und sitzen in der erfolgreichen Wirtschaftsregion Stuttgart. Durch die Vernetzung mit anderen Organisationen und Verbänden erreicht VascoPolo e.V. eine tiefe Verankerung in der Region bildet seinen Mitgliedern so ein breites Fundament für geschäftliche Interessen.

Die Treffen finden regelmäßig mittwochs im Café Meisters in Stuttgart statt. Bei einem gemütlichen Frühstück werden Kontakte gepflegt und Netzwerkkultur betrieben. Das Programm von Workshops bis Afterwork-Meetings ist sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Von Mitgliedern für Mitglieder werden jede Woche aktuelle Entwicklungen und professionelle Methodiken vermittelt.


PUSH_ADVERTISING Werbeagentur Stuttgart

Februar 20, 2008

Einige Worte zur Einführung des neuen Weblogs der PUSH_ADVERTISING Werbeagentur Stuttgart:

PUSH_ADVERTISING wurde 1997 ursprünglich als „Push“ gegründet. Durch die auftauchende Vielzahl von gleich benannten Firmen und Organisationen wie zuletzt dem Stuttgarter Existenzgründernetzwerk „Push!“ wurde der Name 2000 schließlich zu PUSH_ADVERTISING Werbeagentur umbenannt. Der Zusatz Advertising dokumentiert dabei das Tätigkeitsfeld Werbung im Rahmen der Marketingkommunikation und es ergibt sich zusätzlich ein zweiter Link auf die sogenannte „Push-Strategie“, einem im Marketing gebräuchlichen Begriff für die Methode Märkte durch Verkaufsförderungsmaßnahmen anzusprechen. Gegründet wurde PUSH_ADVERTISING von Wolfram Huonker, der auch heute noch Inhaber der Werbeagentur ist.

Die Tätigkeitsschwerpunkte der PUSH_ADVERTISING Werbeagentur liegen in der Konzeption, Gestaltung und Produktion von Klassischer Werbung. Seit 2006 sind auch die Bereiche PR und Sponsoring vermehrt in den Vordergrund getreten. Durch die Etablierung eines weit verzweigten Expertennetzwerks ist es PUSH_ADVERTISING gelungen, einen schlagkräftigen Serviceverbund aufzubauen und wird damit dem eigenen Leitspruch „Full Service im Netzwerk“ gerecht.

PUSH_ADVERTISING ist Mitglied im Unternehmernetzwerk VascoPolo e.V., Marketing-Club Region Stuttgart, Stuttgart Connection, StuttgartBC und Initiativkreis Medien Region Stuttgart. Als Initiator und Projektmanager fungiert PUSH_ADVERTISING im Aktionsbündnis kids-unit.de, welches das Ziel hat den Deutschen Kinderschutzbund – Landesverband Baden-Württemberg e.V. zu unterstützen.